Die wichtigsten Fakten zum Bluthochdruck

[Sponsored Post] Es ist sicherlich nicht vermessen, Bluthochdruck als eine »Zivilisationskrankheit« zu bezeichnen: Sie ist zumindest zum Teil das Ergebnis eines Lebens in Überfluss, mit wenig Bewegung im Alltag, aber auch mit viel Stress. Viele Patienten sind auf jahrelange Behandlung mit Medikamenten angewiesen, welche wiederum Nebenwirkungen mit sich bringen. Dabei können unter günstigen Umständen bereits kleine Lebensstiländerungen Großes bewirken. In diesem Artikel klären wir über die wichtigsten Fakten zum Bluthochdruck auf.

Bluthochdruck - was ist das?

Bluthochdruck oder »Hypertonie«, wie es im Fachjargon heißt, ist eine Erkrankung des Gefäßsystems. Die Blutdruckwerte liegen dabei dauerhaft im zu hohen Bereich. Dieser Bereich fängt nach geltender Definition ab Werten von 140/90 mm/Hg an. Bis zu diesem Wert spricht man auch von einem »hochnormalen Blutdruck«. Dieser ist in der Regel zwar nicht behandlungsbedürftig, sollte jedoch mittels regelmäßiger Blutdruckmessungen im Auge behalten werden (Blutdruckmessgerät online kaufen). Optimal sind hingegen Werte von 120/80 mm/Hg.

In 90 % der Fälle liegt für gewöhnlich eine sogenannte »primäre Hypertonie« vor. Das heißt, es handelt sich um einen Bluthochdruck, dessen Ursachen nicht organischer Art sind. Vielmehr sind hier Lebensstilfaktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum, schlechte Ernährung, wenig Bewegung und viel Stress als für die Krankheit verantwortlich anzusehen. Anders verhält es sich mit der »sekundären Hypertonie«. Diese ist eine Nebenfolge einer anderen, organischen Erkrankung, etwa eines Nierenleidens. Den Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) folgend, haben 30 % der Deutschen einen zu hohen Blutdruck. Gleichwohl seien 52 % der Patienten inzwischen behandelt, wie sich dem Epidemiologischen Bulletin (5/2015) entnehmen lässt.

Wird Bluthochdruck nicht rechtzeitig erkannt bzw. nicht adäquat behandelt, so steigt das Risiko, einen Schlaganfall oder Herzinfarkt zu erleiden enorm. Es wird angenommen, dass rund 50 % der Schlaganfälle und Herzinfarkte vermeidbar wären, wenn Maßnahmen gegen die Hypertonie rechtzeitig ergriffen würden. Dauerhafter Bluthochdruck kann aber auch darüber hinaus verschiedene Organe immens schädigen: Das Gehirn, die Nieren oder die Blutgefäße als solche.

Was die Ursachen von Hypertonie anbelangt, so können, wie gesagt, Lebensstilfaktoren als die wichtigsten Einflussvariablen betrachtet werden. Gleichwohl sind sie nicht die einzigen. So stellt man beispielsweise fest, dass manche Menschen trotz schlechter Ernährungsgewohnheiten, wenig Bewegung und viel Stress dennoch keinen Bluthochdruck bekommen. Es ist daher davon auszugehen, dass auch genetische Faktoren hier eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielen. Letztlich muss man sagen, dass die Ursachen der Hypertonie noch nicht final erforscht sind und dass sie letztlich irgendwo in der Wechselwirkung zwischen Umwelt, Lebensstil und Genetik liegen.

Was kann man tun?

Der wohl wichtigste und wirksamste Weg, etwas gegen Bluthochdruck zu unternehmen bzw. ihm vorzubeugen, ist, wenig überraschend, die Einrichtung und Pflege eines gesunden Lebensstils. Dazu gehört eine ausgewogene Ernährung genauso dazu, wie viel Bewegung, wenig Stress und ausreichend Entspannung. Häufig können die Werte so gänzlich normalisiert werden, ohne dass auf Medikamente ausgewichen werden muss. Bei einer schweren Hypertonie kommt man allerdings um eine medikamentöse Behandlung nicht umhin. Bei schwer übergewichtigen Hypertonikern könnte zudem demnächst ein Verfahren aus der sogenannten »Bariatrischen Chirurgie« eingesetzt werden: Hier bekommen die Patienten einen Magenbypass, damit sie zunächst zügig Gewicht verlieren können. In der Folge sinkt der Bluthochdruck nahezu automatisch. Letztlich muss man sagen, dass es wohl das Patentrezept für die Behandlung von Bluthochdruck nicht gibt; vielmehr müssen auch individuelle Faktoren stets in die Behandlung miteinbezogen werden.

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